Am Samstag, dem 5. September, führten wir unsere zweite Gesamtübung des Jahres durch.

Als Übungsannahme diente ein Brand in einer Werkstatt in Penk. Mehrere Personen galten als vermisst, gleichzeitig bestand die Gefahr, dass sich der Brand auf das unmittelbar angrenzende Wohngebäude ausbreitet.

Da unser HLF3 zum Übungszeitpunkt nicht verfügbar war, wurde das Übungsszenario entsprechend angepasst. Die Löschwasserversorgung musste daher unabhängig vom Fahrzeug hergestellt werden. Dazu wurde mit einer Pumpe Wasser aus einem nahegelegenen Speicher entnommen und über eine längere Schlauchleitung bis zur Einsatzstelle gefördert.

Nach dem Eintreffen begann ein Atemschutztrupp umgehend mit der Suche und Rettung der vermissten Personen. Gleichzeitig wurde die Brandbekämpfung aufgenommen und das angrenzende Wohngebäude durch gezielte Löschmaßnahmen vor einem Übergreifen der Flammen geschützt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Übung lag auf dem Aufbau und Betrieb der Löschwasserversorgung über die längere Wegstrecke. Da die Schlauchleitung dabei auch den Verkehrsbereich querte, musste zusätzlich eine entsprechende Verkehrsregelung und Absicherung eingerichtet werden.

So konnten im Rahmen der Übung mehrere wichtige Einsatzbereiche gleichzeitig trainiert werden – von der Menschenrettung unter Atemschutz über die Brandbekämpfung bis hin zur Löschwasserversorgung und Verkehrsabsicherung.

Im Anschluss an die Übung waren alle Kameraden gemeinsam mit ihren Begleitungen zu einem Kameradschaftsabend mit Grillerei ins Feuerwehrhaus eingeladen. In gemütlicher Runde ließen wir den Übungstag gemeinsam ausklingen.